Tipps für Venedig


Cantine del Vino gla Schlavi

Dorsoduro, San Marco und Cannaregio, die Namen der venezianischen Stadtviertel zergehen einem auf der Zunge. Fast genauso wie die Cicchetti in der kleinen Weinbar Cantine del Vino gia Schiavi. Diejenigen die Cicchetti nicht kennen: so nennt man in Venedig kleine Happen. Es kann einfach ein Stück Pecorino sein, oder eine raffiniert gewürzte Gorgonzolacreme auf Weißbrot, es kann eine Creme aus Stockfisch sein oder ein Stück Tintenfisch, jede Weinbar kreiert ihre eigenen Cicchetti. Und besonders gut schmecken Sie in der oben genannten Bar, dies berichten zumindesten viele Touristen. Möchten Sie auch nach Venedig? Dann finden Sie vielleicht hier ein passenden Reiseschnäppchen.

Der Campanile am Markusplatz

Mit 8 Euro ist man dabei. Anstellen, rein in den Lift, Ausblick genießen. So einfach ist es. Okay solange das wetter mitspielt, aber eine fahrt nach oben ist es eigentlich immer Wert, auch bei Regenwetter. 1902 stürzte der Campanile plötzlich ein, ein Foto von der Katastrophe, bei der zum Glück niemand ums Leben kam.

Die Fórcole Werkstatt von Saverio Pastor

Was ist eigentlich eine Fórcole? Eine bessere Übersetzung als Rudelgabel gibt es leider nicht. Also beschreiben wir es mal so eine Fórcole braucht der Gondoliere um Touristen durch Venedig zu “gondeln”, sie ist ein wichtig Teil der Gondel und jedesmal eine Spezialanfertigung. Denn jeder Gondoliere rudert auf seine bestimmte Art und Weise, somit ist jedes Stück kostbar und unverwechselbar. In der Werkstatt von Saverio Pastor kann man den Handwerkern bei der Arbeit zusehen. Ruderblätter werden hier ebenfalls gefertigt.

Il Papiro

Sobald man dieses Papiergeschäft betritt, befindet man sich in einer anderen Welt. Marmorietes Briefpapier, Tagebücher in vielen verschiedenen Farben, kleine Geschenkverpackungen in allen möglichen Formen und Farben und Schreibfedern werden hier in diesem Geschäft verkauft. Alles Dinge, die aus einem anderen Jahrhundert stammen. Oder wann habt ihr zum letzten Mal einen Brief per Hand geschrieben im Zeitalter der Smartphones?

Torre dell’Orologio

Elena kennt die Venedig wie ihre Westentasche. Schließlich wurde sie hier geboren. Und als sie vier Jahre alt war, besuchte sie mit ihrer Großmutter zum ersten Mal den Uhrmacher, der im Uhrturm lebte und zweimal pro Tag die Gewichte der jahrhundertealten Pendeluhr hochzog. Heute erledigt ein Elektromotor die Arbeit.

Mittlerweile kommt Elena zwei Mal täglich in den Uhrturm, da sie für die Führungen in englischer Sprache zuständig ist. Sie erzählt uns über die Entstehungsgeschichte des Uhrturmes. Der Doge wachte eines Morgens im Jahre 1496 auf und wünschte sich eine Uhr samt Turm. Gesagt, getan, der Turm samt Uhr wurde gebaut, 1502 erweitert und 1755 mit einem dritten Geschoss aufgestockt.

Behände klettert Elena die schmale Wendeltreppe bis nach ganz oben. Schließlich stehen wir vor den zwei riesigen Bronzestatuen, die in wenigen Minuten auf der Glocke die Stunden anschlagen. Die Aussicht ist einfach gigantisch und ganz anders als vom Campanile.

Kurz bevor die Figuren die volle Stunde schlagen, müssen wir die Plattform verlassen. Es wäre sonst zu laut. Die Karten für die Führung bestellt man entweder im Internet bestellen oder man kauft sie im Museum Correr (7 €).

Eine Fahrt mit dem Vaporetto

Mit 18 Euro erkauft man sich in Venedig 2 Stunden purer Glück auf einem Vaporetto. Hierbei ist es egal, welche Linie man benutzt. Am besten fährt man mit der Linie 4.1 oder 4.2 einmal um die Insel herum. Eben diese Linie macht Halt am Cimitero San Michele, umrundet Murano, stoppt bei unzähligen Vaporettostationen und gibt Einblick auf den Markusplatz. Sobald man auf der Vaporetto ist vergehen die 2 Stunden wie im Flug. Besonders begehrtsind die hinteren Plätze im Außenbereich. Was man aber als Tourist nicht vergessen sollte: hier sitzt man direkt über dem Antrieb der Vaporetto und es brummt und wackelt dort am meisten.

Venedig bei Nacht

Jeder der einmal in Venedig ist sollte die Stadt auch im dunkeln erkunden. Ohne Stadtpaln, einfach rein in die schmalen Gassen und rauf auf die ganzen Brücken. Ab auf die andere Seite des Kanals, die Stimmen der Venezianer und anderen Touristen genießen.

Ein Video von einer Gondelfahrt: